GESUNDHEITSINFORMATIONEN DER PRAXIS
Bronchiolitis: Säuglinge auf den Winter vorbereiten
Eine Erkältung bei Erwachsenen kann Viren auf ein Baby übertragen. Vorbeugender Schutz und einfache Alltagsmaßnahmen ergänzen sich, um das Risiko im Winter zu senken.
Kampagne · 14. September 2026 — 28. Februar 2027

Das Wichtigste
Bronchiolitis betrifft vor allem kleine Kinder; die Jüngsten müssen manchmal ins Krankenhaus.
Der Schutz wird während der Schwangerschaft oder mit dem Betreuungsteam des Babys geplant.
Alltagsmaßnahmen bleiben auch nach einer vorbeugenden Immunisierung wichtig.
Welcher Schutz für mein Baby?
Impfung in der Schwangerschaft oder Schutz für das Baby?
Gegen RSV, den häufigsten Erreger, gibt es zwei Strategien: die Schwangere im empfohlenen Zeitraum impfen oder dem Baby einen vorbeugenden Antikörper geben. Letzterer ist kein Impfstoff.
Wie wird entschieden?
Hebamme, Arzt oder Geburtshilfeteam prüfen unter anderem Schwangerschaftswoche, Geburtsdatum und bereits erhaltenen Schutz. Sprechen Sie vor der Geburt oder bei der Nachsorge darüber: Die Strategie hängt von der Situation Ihres Babys ab.
Verhindert das jede Bronchiolitis?
Nein. Dieser Schutz richtet sich gegen RSV; auch andere Viren können eine Bronchiolitis auslösen. Hygienemaßnahmen bleiben deshalb sinnvoll.
Maßnahmen für jeden Tag
Waschen Sie vor der Versorgung des Babys Ihre Hände.
Lüften Sie regelmäßig und vermeiden Sie jede Rauchbelastung.
Beschränken Sie Besuche auf gesunde nahestehende Personen, besonders in den ersten Monaten.
Vermeiden Sie Küsse auf Gesicht und Hände; reichen Sie das Baby nicht von Person zu Person.
Tragen Sie bei Schnupfen oder Husten eine Maske bei engem Kontakt.
Vor dem Winter darüber sprechen
Fragen Sie beim nächsten Kontakt mit der Geburtsklinik oder der betreuenden Fachperson: „Welchen Schutz hat mein Baby bereits erhalten? Ist für diese Saison noch etwas nötig?“
Quellen und Hinweise
Verfasst und Quellen geprüft am 18. Oktober 2026.