GESUNDHEITSINFORMATIONEN DER PRAXIS
Gürtelrose: Erkrankung und Impfung verstehen
Wer kann geimpft werden? Wie viele Dosen sind nötig? Informationen zur Vorbeugung von Gürtelrose und anhaltenden Schmerzen.
Ganzjährig

Das Wichtigste
Die Impfung wird ab 65 Jahren empfohlen.
Auch für immungeschwächte Erwachsene ab 18 Jahren wird sie empfohlen.
Zwei Dosen sind nötig; die Abstände werden Ihrer Situation angepasst.
Gürtelrose und ihre Schmerzen
Das Windpockenvirus kann lange nach der Erstinfektion wieder aktiv werden. Gürtelrose verursacht meist einen schmerzhaften Ausschlag auf einer Körperseite. Schmerzen können nach der Abheilung anhalten.
Ihre Fragen zur Impfung
Ich hatte schon Gürtelrose: Kommt die Impfung infrage?
Ja, wenn Sie zu einer Gruppe mit Impfempfehlung gehören. Eine frühere Gürtelrose oder Zostavax-Impfung ersetzt nicht das empfohlene Shingrix-Schema. Die Fachperson prüft den nötigen Abstand.
Wie wird geimpft?
Üblich sind zwei Dosen im Abstand von zwei Monaten. Der Abstand kann angepasst werden. Dieser Nicht-Lebendimpfstoff kann bei betroffenen immungeschwächten Erwachsenen nach individueller Prüfung eingesetzt werden.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit oder Fieber sind möglich. Informieren Sie vorab über Allergien, Behandlungen, eine mögliche Schwangerschaft oder eine Erkrankung mit Fieber.
Werden die Kosten übernommen?
Shingrix wird bei den empfohlenen Indikationen zu 65 % von Assurance Maladie erstattet. Eine ergänzende Übernahme hängt von Ihrer Versicherung ab; für die Verabreichung gelten eigene Regeln.
Wenn ein Ausschlag auftritt
Die Impfung behandelt keine bestehende Gürtelrose. Holen Sie rasch ärztlichen Rat ein, besonders bei Befall von Gesicht oder Auge oder bei geschwächter Immunabwehr.
Quellen und Hinweise
Verfasst und Quellen geprüft am 18. Oktober 2026.